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Knorr und Knorrli

Die Firma Knorr wurde 1838 von Carl Heinrich Knorr in Deutschland gegründet. Die Schweizer Geschichte von Knorr begann 1907 in Thayngen. Da im Zweiten Weltkrieg die Zulieferungskette nicht mehr gewährleistet war, nutzte Knorr Thayngen diese Chance und machte sich selbstständig. Fortan konzentrierte man sich auf die Bedürfnisse der Schweizer Bevölkerung. Die gelingsicheren Kochhilfen von Knorr erleichterten den Hausfrauen die Arbeit und erhöhten ihre Flexibilität in der modernen Arbeits- und Freizeitwelt.

Zu den ersten Produkten, die in Thayngen produziert wurden, gehörte die Suppenwurst, zum Beispiel als Erbswurst mit Speck. Es folgten Suppenwürze, Bouillon- und Bratensauce-Würfel. Die ersten industriell hergestellten Beutelsuppen, wie die Nudelsuppe mit Huhn, fanden grossen Anklang.

Die Einführung der Streuwürze «Aromat» 1953 machte Knorr schweizweit bekannt. Knorr verschenkte damals 30‘000 Menagen an Gaststätten und Kantinen. Dort hat das Dreigestirn von Salz, Pfeffer und Aromat inzwischen einen Stammplatz – genauso wie in Schweizer Haushalten. Heute gibt es Aromat auch ohne Geschmacksverstärker.

«Knorrli», das Männchen mit dem Suppenlöffel, gibt es seit 1948. Sein grafischer Schöpfer Hans Tomamichel beschrieb ihn als freundlichen Berggeist. Die Werbefigur Knorrli erfüllte den Firmennamen mit Wärme und übertrug die Sympathie auf Marke und Unternehmen. Bis heute ist der kleine Kerl sowohl Gütesiegel als auch Identifikationsfigur für viele Produktgruppen von Knorr. Knorrli ist einer der berühmtesten Schweizer und gehört zu den bekanntesten schweizerischen Werbefiguren.

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